Knochenbrecher …

Von meinem Knochenfoto hab ich euch ja schon erzählt. Nun gehts weiter mit dieser traurigen Geschichte. (Nein, nicht weinen, ist alles gut ausgegangen, und ich lebe noch.)
Aaaalso:
Renate hatte Frauchen einen Tipp gegeben, wohin sie mit mir nach dem Foto gehen sollte. Eine Tierklinik in Greven. Ganz nett dort, aber die Fahrt …, sag ich euch! Ich mag doch nun mal kein Auto-Fahren. Schon allein dieses Sicherheits-Geschirr, dass F. mir dazu anzieht. Grauenhaft! Deshalb hab ich erst mal ordentlich den Rücksitz voll gekotzt. Mir war aber auch soooo schlecht …

Die junge Ärztin in der Klinik hat genauso wie Renate an mir herum gefummelt und meine Gelenke verbogen. Tat bei manchen Bewegungen ganz schön weh …
Danach hat sie mit Ulrike und Michi irgendwas besprochen. Ich hab nicht verstanden, was das genau war, aber Frauchen hat mir später erzählt, dass es mehrere Möglichkeiten gäbe, meine Knochen wieder in die richtige Position zu bringen. Man konnte entweder einen Muskel an dem Bein entfernen, bei dem nicht alles in Ordnung war, oder mir da an drei Stellen die Knochen zersägen, das Stück mit der Pfanne, in die die Gelenk-Kugel muss, ein Stück drehen, damits besser übereinander passt. (DBO – „Dreifache Beckenosteotomie“ nennt man das.)

Ich kann euch sagen, da hat sich mir aber das Nackenfell gesträubt!

Bei meinen Leuten war das – glaube ich – nicht anders, denn sie haben lange überlegt, was sie mit mir machen lassen sollten. Frauchen hat stundenlang im Internet herumgelesen, um zu schauen, was wohl besser für mich wäre – auf Dauer. Schweren Herzens haben sie sich dann entschlossen – für die DBO, also diese Knochenbrecherei.

Ja, und dann kam der Tag mit der neuen Auto-Fahrt, an dem sie mich bei diesen fremden Leuten gelassen haben. Aber davon hab ich nach kurzer Zeit nicht mehr viel mitbekommen, denn nach der Spritze, die sie mir ins Bein gegeben haben, bin ich sehr schnell eingeschlafen.

Als sie mich wieder nach Hause geholt haben, sah ich dann am Hintern so aus:
Eine meiner Narben

Sieht das nicht furchtbar aus? Wie ein gerupftes Huhn. Und das war nur eine meiner Narben. Ganz hinten am Popo und unterm Bauch gabs jeweils noch eine …

Ja, und dass es das nun war mit dem Stress, war ein Irrglaube. Aber wie es danach weiter gegangen ist, erzähl ich euch später.

Wuff, Wuff – eure Emma

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